Ein Lächeln wirkt immer...

 

Implantatpflege

zur Vorbeugung von Periimplantitis und Entzündungen rund um das Implantat:

 

das Implantat-Pflege-Gel

von lege artis.

 

 

zurück zur Übersicht

UNTERNEHMEN

VERANSTALTUNGEN

AKTUELL

WAS

ist Periimplantitis?

WARUM

entsteht sie?

WIE

schütze ich mich?

Die Periimplantitis ist die Bezeichnung für eine Entzündung des Zahnfleisches rund um das Implantat

 

Je nach Schweregrad und Art der Entzündung wird die Periimplantitis unterteilt in:

 

  • Periimplantäre Mukositis
  • Periimplantitis marginalis
  • Retrograde Periimplantitis

 

 

Periimplantäre Mukositis

Das Weichgewebe um das Implantat herum entzündet sich, vergleichbar einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Sie ist meist reversibel, d.h. sie kann sich ohne weitere Folgen zurückbilden.

 

Periimplantitis marginalis

Wird eine periimplantäre Entzündung der Mundschleimhaut (Mukositis) nicht rechtzeitig behandelt, findet zusätzlich und fortschreitend ein Knochenabbau, vergleichbar einer Parodontitis statt, der meist nicht oder nur geringfügig wieder herstellbar ist. Die Periimplantitis marginalis ist deshalb im Allgemeinen nicht reversibel und durch chirurgische Eingriffe nur bedingt zu beherrschen.

 

Retrograde Periimplantitis

Sie ist ein Sonderfall, der eher selten vorkommt. Bedingt durch verbliebenes Narben- und Granulationsgewebe. In der Regel ist sie gut durch eineEntfernung des betroffenen Gewebes zu behandeln.

Es gibt einige wichtige Unterschiede im Gewebsaufbau bei der Schleimhaut um das Implantat, die auch in der nebenstehenden  Abbildung teilweise zu sehen sind.

 

Im zahnumgebenden Bindegewebe (linke Seite der Abbildung) strahlen kollagene Faserbündel in die Zementschicht der Zahnwurzel ein.

Bei Implantaten ist dies nicht möglich. Dort verlaufen die Faserbündel lediglich parallel zur Implantatoberfläche (rechte Seite der Abbildung)

 

 

Weiterhin gibt es noch Unterschiede bei der Zusammensetzung des Bindegewebes: das Bindegewebe der Schleimhaut um das Implantat entspricht mit seinem hohen Kollagenanteil eher einem Narbengewebe und enthält dadurch auch deutlich weniger Blutgefäße. Dies führt am Implantat zu einer verminderten Immunabwehr und damit einer erhöhten Anfälligkeit für periimplantäre Infektionen.

 

Alle perimplantären Infektionen haben eines gemeinsam: unbehandelt führen sie zum Verlust des Implantats. Hauptverursacher sind Bakterien, die bereits aus der Parodontologie bekannt sind.

Der biologische Schwachpunkt jedes Implantats ist die Übergangsstelle von der Mundhöhle in den Kieferknochen am Implantathals. Diesen, beim natürlichen Zahn bakteriendichten Verschluss, gibt es bisher bei einem Implantat nicht.

 

Gerade deshalb muss dieses Gebiet um das Implantat besonders gut gereinigt und gepflegt werden, wenn es nicht durch eindringende Bakterien zu Entzündungen kommen soll.

 

Neben der zahnärztlichen Betreuung in Form von Zahnärztlicher Untersuchung, Mundhygiene-Unterweisung und Remotivation, Kontrolle der Suprakonstruktion und anfangs jährlicher Röntgenkontrolle kann von Patientenseite einiges zum langfristigen Erfolg beigetragen werden:

 

Implantatreinigung

Es ist wichtig, Plaque und Zahnstein gründlich zu entfernen. Dies geschieht durch regelmäßiges Putzen, auch unter Verwendung von Zahnseide und Spezialbürstchen und, sofern notwendig, zusätzliche professionelle Reinigung alle 6-12 Monate.

 

Implantatpflege

Weiterhin sollte das Zahnfleisch um das Implantat regelmäßig und schonend gepflegt werden, um seine Schutzfunktion so gut wie möglich aufrechterhalten zu können.

 

Benutzung von durimplant

Durch das in durimplant enthaltene Allantoin wird die Schleimhaut gepflegt und beruhigt, sowie die Zellregeneration beschleunigt. Das Paraffinöl pflegt die Haut zusätzlich und sorgt dafür, dass durimplant nicht so schnell vom Speichel wieder entfernt wird. Salbeiöl lindert mögliche Entzündungen bereits bei der Entstehung. Thymol, ein Bestandteil von Thymian, wirkt stark desinfizierend und verlangsamt damit die bakterielle Neubesiedlung.

FAQ

KONTAKT